Hot­line

Gilt es ge­schäft­lich Ge­sprä­che zu füh­ren,
macht es kei­nen Spaß mehr, zu te­le­fo­nie­ren,
denn kost­ba­re Zeit ver­geht viel zu lan­ge
in ei­ner end­lo­sen Warteschlange.

So­bald sich ein Mensch mit ’ner Hot­line ver­netzt,
heißt es „… gleich geht es wei­ter …“ oder „… jetzt ist be­setzt“.
Das kann sich bis ins Un­end­li­che zie­hen,
des­halb darf mehr­mals sich be­mü­hen,
wer fern­münd­lich et­was er­rei­chen will,
oder er war­tet ge­dul­dig und still.

Doch es gibt ei­ne Hot­line, die ist je­der­zeit
vom ers­ten Mo­ment an emp­fangs­be­reit:
Im Psalm 50, Vers 15 ver­spricht uns Gott,
dass er uns ret­ten will in der Not.
Da­mit wir das er­le­ben, sagt er: „Ru­fe mich an,
ich will dein HERR sein, der hel­fen kann.
Du darfst mir da­für die Eh­re ge­ben,
der bes­te Lob­preis ist Dein Leben!“

War­test Du, lie­ber Le­ser, zu lang am Te­le­fon,
die An­sa­ge nervt, klingt mo­no­ton,
be­sinn Dich dar­auf: „das ist nun mal so“,
denn Psalm 50, Vers 15 macht wirk­lich froh.

M. S.

Kleiner Junge telefoniert
Tho­mas Max Mül­ler / pi​xelio​.de Fo­to: Tho­mas Max Mül­ler / pi​xelio​.de
Rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren! (Psalm 50,15)
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