Klei­ne Ohren

Klei­ne Fin­ger wär­men sich an ei­ner Tas­se Tee;
Klei­ne Fü­ße stap­fen wa­ge­mu­tig durch den Schnee.
Klei­ne Zun­gen fan­gen Schnee­flöck­chen in der Luft;
Klei­ne Na­sen rie­chen wun­der­ba­ren Tan­nen­duft.
 
Doch was klei­ne Oh­ren hö­ren müs­sen in der Weih­nachts­zeit:
Got­tes Sohn kam auf die Welt, so klingt es weit und breit.
Er kam für dich und kam für mich, sag, wuss­test du das schon?
Weil Gott uns so sehr liebt, sand­te er uns sei­nen Sohn. 
 
Klei­ne Ar­me wer­den ir­gend­wann auch ein­mal groß;
und he­ben klei­ne Zap­pel­bei­ne sanft auf ih­ren Schoß;
und er­zäh­len da­von, was die Hir­ten einst ge­se­hen,
dann leuch­ten klei­ne Her­zen, weil sie Weih­nach­ten ver­ste­hen.
 
Denn was klei­ne Oh­ren hö­ren müs­sen in der Weih­nachts­zeit:
Got­tes Sohn kam auf die Welt, so klingt es weit und breit. 
Er kam für dich und kam für mich, sag, wuss­test du das schon?
Weil Gott uns so sehr liebt, sand­te er uns sei­nen Sohn. 
 
Wenn der Weih­nachts­baum sei­ne Na­deln dann ver­liert;
und kein Lich­ter­bo­gen mehr die Fens­ter­bret­ter ziert;
und Au­gen nicht mehr fun­keln, nur weil sie den Christ­baum sehn,
so bleibt die Weih­nachts­bot­schaft doch für al­le Zeit be­stehen.
 
Was al­le hö­ren müs­sen nicht zur Weih­nachts­zeit al­lein:
Je­sus kam auf die­se Welt und blieb nicht im­mer klein.
Er wur­de groß und starb am Kreuz, von Sünd uns zu be­frei­en,
drum dür­fen nun auch du und ich Got­tes Kin­der sein.

Na­tha­lie Krumbiegel

Ver­öf­fent­li­chung an die­ser Stel­le mit freund­li­cher Er­laub­nis der Verfasserin.

Die No­ten zum Lied for­dern wir ger­ne für Sie bei Na­tha­lie Krum­bie­gel an. Schrei­ben Sie uns da­zu bit­te ei­ne E‑Mail an noten-​zum-​lied@​frohebotschaft.​info.

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