Schirm ver­ges­sen – so’n Ärger

Wie­der hab’ ich ihn ver­ges­sen
an dem Platz, wo ich ge­ses­sen:
Mei­nen Schirm, ein ziem­lich neu­er
und der war auch noch so teuer.

Mei­ne Schlu­de­rei hab’ ich zu spät be­reut
weil jetzt an dem Schirm ein Dieb sich freut.
Da hilft kein Schimp­fen: “Welch ein Mist!“
Son­dern an­neh­men, was nicht zu än­dern ist.

Wie der Re­gen­schirm be­schützt im Re­gen
so bringt Got­tes Schirm uns Schutz und Se­gen.
Wer dar­un­ter sitzt, wird im Glau­bens­kamp­fe sie­gen,
doch er bleibt so oft in der Ecke liegen:

Wenn es äu­ßer­lich gut geht und Son­nen­schein lacht,
wird Got­tes Schirm nur ge­ring be­dacht.
Dar­um führt Sei­ne Lie­be uns manch­mal durch Not,
da­mit wir bedenken:

S. Hof­schlä­ger / pi​xelio​.de

“Ge­mein­schaft mit Gott
ist un­se­res Le­bens Sinn und Ziel“
und wer­den end­lich vor Ihm still.

Ver­gib uns, HERR JE­SUS, hab Dank für die Zucht,
Dei­ne Gna­de gilt je­dem, der Dich liebt und sucht.
Wir sind Dei­ne Kin­der, und woll’n Dir ver­traun,
bis wir Dich einst in Herr­lich­keit schauen.

M. S.

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