Kei­ne Angst mehr vor dem Tod

Ich bin hin- und hergerissen: Am liebsten würde ich schon jetzt sterben, um bei Christus zu sein. Das wäre das Allerbeste! Andererseits habe ich bei euch noch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen (Philipper 1,23.24).

Für vie­le Men­schen ist das Wort „Tod” ein ver­häng­nis­vol­ler, ja furcht­erre­gen­der Aus­druck. Man will so we­nig wie mög­lich dar­an den­ken. Und wenn er sei­nen be­un­ru­hi­gen­den Schat­ten auf un­se­ren Weg wirft, ver­drängt man den Ge­dan­ken an ihn so lan­ge wie möglich.

Wer durch den Glau­ben ei­ne le­ben­di­ge Be­zie­hung zu Je­sus Chris­tus hat, braucht den Tod nicht län­ger zu fürch­ten. Dann hat er die fes­te Zu­si­che­rung in Got­tes Wort: Der Tod wird ihn nicht fest­hal­ten, son­dern ihn zu Chris­tus in die Herr­lich­keit brin­gen – zu „dem Sohn Got­tes, der ihn ge­liebt und sich selbst für ihn hin­ge­ge­ben hat” (Ga­la­ter 2,20). Der Jün­ger Je­su ist be­reit, dem Ruf des Meis­ters zu fol­gen, wenn sei­ne Stun­de kommt. Er weiß, dass es bei Chris­tus „weit bes­ser” ist als in den bes­ten Le­bens­um­stän­den auf der Erde.

Ei­ne treue Chris­tin sag­te ih­ren Kin­dern und En­kel­kin­dern auf ih­rem Ster­be­bett: „An­ge­sichts des To­des kann ich euch be­stä­ti­gen, dass der Glau­be ei­ne Rea­li­tät ist.”

Der eng­li­sche Er­we­ckungs­pre­di­ger Spur­ge­on er­klär­te kurz vor sei­nem Tod, dass sei­ne Si­cher­heit auf die­sen vier Wor­ten be­ruht: „Je­sus starb für mich.”

Bei ei­ner Ge­le­gen­heit frag­te man ei­nen jun­gen Chris­ten, der die­se Er­de bald ver­las­sen muss­te, ob ihm der Ge­dan­ke an sei­ne Sün­den kei­ne Angst be­rei­te. „Nein, Gott sei Dank!”, er­wi­der­te die­ser froh. „Die Schuld ist be­zahlt! Je­sus hat sie mit sei­nem Blut getilgt.”

Und der Apos­tel Pau­lus rief aus: 

Ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben ..., weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, ... uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn (Römer 8,38.39).

Quel­le: Die Gu­te Saat, 12.03.2015

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